Lippetal - Herzfeld

Wallfahrtskirche Sankt Ida

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Die Pfarrkirche Basilika St. Ida ist eine katholische Wallfahrtskirche zu Ehren der Heiligen Ida in Herzfeld. Die neugotische Basilika mit vier Jochen, polygonal geschlossenem Chor, einem Querhaus und einem südlichen Kapellenanbau.

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Der Innenraum ist von großer Einheitlichkeit. Sterngewölbe wurden in das Mittelschiff und Kreuzrippengewölbe in die Seitenschiffe eingezogen.

Die Krypta wurde 1980 eingeweiht, nachdem bei den Ausgrabungen 1975/76 das Grab der hl. Ida gefunden worden ist.

"Krypta"

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Bild 1: An der Nordwand steht ein aus Eichenholz angefertigter Tabernakel, er wurde 1513 gebaut und 1988 restauriert. Im oberen, schrankartigen Teil wurde die Eucharistie aufbewahrt und im unteren Fach standen drei Behälter mit Ida-Reliquien. Auf dem Tabernakel steht eine Kreuzigungsgruppe vom 15. Jahrhundert, das Kreuz ist jüngeren Datums.

Bild 2: Gedenkstätte derer von Plettenberg-Lenhausen.

Bild 3: Das Herzfelder Kreuz hängt in einer flachen Nische der Nordwand. Die leeren Augenhöhlen des romanischen Kruzifixes waren früher mit Edelsteinen besetzt und als sehende Augen gestaltet. In die Brust des Gekreuzigten ist ein Reliquiar aus Bergkristall eingelassen, es soll eine Partikel vom Kreuz Jesu enthalten. Der Kreuzbalken wurde 1981 zugefügt.

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Bild 1: Das Jüngste Gericht.

Bild 2: Büstenreliquiar der Hl. Ida ist in einer großen Nische gegenüber dem Eingang aufgestellt. Die Hülle für die Kopfreliquie wurde um 1480 angefertigt.

Bild 3: Ein liegendes Kreuz aus Mooreiche bezeichnete die Stelle, an der Ida von 825 bis 980 begraben war. Das Grab lag an der südlichen Chormauer.

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Mittelpunkt und geistlicher Kern der Krypta ist die Confessio, hier sind der Sarkophag (eine Berührungsreliquie) und der Schrein mit den Reliquien und der Altar in der Oberkirche miteinander verbunden.

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Der Ida-Schrein wurde 1882 angefertigt, in ihm ruhen die Gebeine der Ida. Er ist mit Figuren und Bildern geschmückt. An der rechten Seite die Heiligen Bonifatius, Elisabeth von Thüringen und Ludgerus, an der linken Seite die Heiligen Odilia und Gertrud von Nivelles, beide Vorfahren von Ida und der selige Berethger, erster Pfarrer in Herzfeld und Zeitgenosse Idas. Auf der Vorderseite ist unter einer strahlenden Rosette die Überführung der Gebeine Idas, im Jahre 980, durch Bischof Dodo und Abt Liudolf von Werden dargestellt. Die Rückseite zeigt das Sterben Idas.

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Quellennachweis:

WIKIPEDIA

Forschungsstelle Glasmalerei

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Hultrop

Sankt-Barbara-Kirche