Die Kirche zum heiligen Franz von Assisi, auch Kaiserjubiläumskirche und umgangssprachlich Mexikokirche genannt,
ist eine im Jahr 1913 geweihte römisch-katholische Pfarrkirche am Mexikoplatz im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt.
Der vierjochige basilikale Backsteinbau wurde, groß und massig angelegt, die drei massiven Türme sind mit roten Dachziegeln gedeckt und weithin sichtbar.
In den Türmen erreicht die Kirche eine Gesamthöhe von 73 m, die Länge beträgt 76 m.
Im Vergleich zum monumentalen Äußeren der Kirche, zeigt sich ihr Innenraum überraschend schlicht. Blick durch das Kirchenschiff gegen den Hauptaltar.
„Ziboriumsaltar“
Der wuchtige neugotische Ziboriumsaltar stammt aus der Basilika Seckau.
Er wurde 1964 bei der Neugestaltung des Altarraums entfernt und in die Kaiserjubiläumskirche überführt,
wo bis dato ein 1912 für den Eucharistischen Kongress geschaffener provisorischer Altar aus Holz aufgestellt war.
Am 4. Juli 1964 weihte Kardinal Franz König den ehemaligen Seckauer Baldachinaltar.
„Kaiserin-Elisabeth-Gedächtniskapelle“
Die Kaiserin-Elisabeth-Gedächtniskapelle, in der Architektur neoromanisch, in der Ausschmückung (der sezessionistische Altar, die Mosaiken,
das Eingangsgitter) eines der bedeutenden Jugendstil-Denkmäler Wiens, wurde an das linke Querhaus der Kirche neben dem Chor angebaut.
Sie ist 13,5 Meter hoch und hat einen Durchmesser von rund zehn Metern. Das Kapellen-Oktogon ist der (Pfalzkapelle) im Aachener Dom nachempfunden,
welche dem Vorbild der Capella Palatina in Palermo folgt.
Die Mosaikentwürfe stammen von Carl Ederer.
Bild 1: In der Wölbung der Altarapsis befindet sich ein großes Mosaik der heiligen Elisabeth von Thüringen.
„Altäre“
Seitenaltar
Bild 1: Herzjesu Statue.
Bild 2: Der Marienaltar an der rechten Seite vom Hauptaltar, Altar mit schwarzer Madonna.
Bild 3: Madonna mit dem unbefleckten Herzen.
Bild 1: Der Kriegeraltar.
Bild 2: Kreuzigungsaltar.
Bild 3: Taufkapelle. Taufbecken vor dem Bild der Jesus Taufe.
„Kreuzwegstationen“
Die Orgel wurde 1940 von den Orgelbauern Gebrüder Rieger erbaut. Das Taschenladen-Instrument hat 56 Register auf drei Manualen und Pedal.
Die Spiel- und Registertrakturen sind elektropneumatisch