Von Berlin-Mitte fahren wir mit der S-Bahn bis zum Bahnhof Zoo.
Hier nur über die Strasse und wir sind auf den Kurfürstendamm im Ortsteil Charlottenburg.
Am Ostende in Richtung des Bahnhofs Zoo die evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
Die evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, ist eine der auffälligsten Sehenswürdigkeiten auf dem Ku’damm.
Als Denkmal für Kaiser Wilhelm I. wird die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche am 1. September 1895 eingeweiht.
Im November 1943 wird die Kirche in einem Bombenangriff zerstört.
Die Turmruine wird zum Mahnmal und zum Wahrzeichen des westlichen Teils der Stadt Berlin.
Bild 1: Frauengestalt, mit Ähren umrankt von stilisierten Kornblumen als Sinnbild des Friedens. (Carrara Marmor Adolf Brütt 1906).
Bild 3: Jugendlicher Krieger, mit Lorbeerkranz und Schwert, umgeben von stilisierten Distelranken. (Carrara Marmor Adolf Brütt 1906).
Seit 1987 ist die Eingangshalle der alten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in der Turmruine eine Gedenkhalle.
Mosaik im Deckengewölbe der alten Gedächtniskirche Berlin.
In der Vorhalle der alten Kirche befinden sich kunsthandwerklich bedeutende Mosaiken,
die von Hermann Schaper entworfen und der Firma Puhl & Wagner ausgeführt wurden.
Die gesamte Decke der Gedächtniskirche ist mit prunkvollen Mosaiken verziert.
Bild 1: Der Zug der Hohenzollern: Hier schreiten die jüngeren Herrscher, angeführt von Königin Luise, zum Abendmahl.
Bild 2: Christus nach Kreuzabnahme.
Bodenmosaik in der Vorhalle; Der heilige Michael - Heerführer der Engel. In der Offenbarung wird von dem Kampf des Erzengel Michael mit dem Drachen erzählt.
Bild 1: Der Kaiser 1870 - in der Gedächtniskirche.
Bild 1: Auf der gegenüber liegenden Seite der Halle steht jene Christusfigur,
die ehemals auf dem Altar der alten Kirche ihren Platz hatte.
Mit der steinernen Tafel zu ihren Füßen erinnert sie an die Bitte des Vaterunsers:
„Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“.
Bild 2: Stuhl aus der Loge für Mitglieder kirchlicher Behörden. Bild 3: Das großformatige Bild zeigt eine Abbildung Kaiser Barbarossas.
"Die neue Kirche"
Von der Eingangshalle der alten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche gehen wir zur neuen Kirche.
Weltbekannt ist sie wegen der blauen Glaswände, die Gabriel Loire aus Chartres schuf.
Die Kirche hat bei geöffneten Seitenvorhängen ca. 1.000 Sitzplätze.
Durchmesser des Innenraums 35 m; Höhe des Kirchenschiffes 22 m.
Über dem Altartisch schwebt der auferstandene Christus.
Christusfigur, es handelt sich um eine Treibarbeit aus Tombak, einer messingähnlichen Legierung.
Sie hat eine Höhe von 4,60 m. Die Plastik stellt den auferstandenen Herrn dar.
Mit ihren zum Segen erhobenen Händen bildet die Gestalt des Körpers die Form eines Kreuzes.
Orgelempore, Freistehend vor den Oktogonwänden wurde die Orgelempore in einer Stahlkonstruktion errichtet.
Die Orgelempore ragt mit elegantem Schwung wie ein Balkon weit in den Kirchenraum hinein. Die Orgel wurde 1958–1962 von Karl Schuke erbaut.
Bilder 1/2: An der Nordseite des Kirchraums erinnert eine Bronzetafel mit Kruzifixus
(Spanien, 13. Jhd.) an die evangelischen Märtyrer aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Bild 3: Links neben dem Altar in der Taufschale aus Aluminium liegen carrarische Marmorkiesel und eine kleine Majolikaschale, die das Taufwasser aufnimmt.
Bild 1: Das Modell der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, um 1900.
Bild 2: der Boden der Kirche ist aus glasierten kreisrunden Keramikplatten von verschiedener Farbe und Größe zusammengesetzt.