Berlin

Baudenkmal und Museum

Nikolaikirche

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Von unserem Hotel am Alexanderplatz sind es nur wenige Gehminuten zum Nikolaiviertel, hier überragt die Nikolaikirche mit Ihren Doppeltürmen die anderen Gebäude. Die Nikolaikirche ist die älteste Kirche Berlins und steht unter Denkmalschutz.

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Die Nikolaikirche ist heute ein zur Stiftung Stadtmuseum Berlin gehörendes Museum. Die schwere Eingangstür der Nikolaikirche öffnet sich.

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Wir betreten staunend die Kirche und sehen zahlreiche alte Gemälde, Skulpturen aus Stein und ein aufwendig bemaltes Zinntaufbecken. Das Kircheninnere ist im Westbereich in drei Jochen überwölbt, die bei den späteren baulichen Änderungen dem aktuellen Zeitgeschmack gotisch bzw. barock angepasst wurden. Der Chor ist als Umgangsbereich mit Randkapellen gestaltet worden. Mit ausgebreiteten Flügeln oben im Chor schwebt ein Engel. Das Hauptschiff wird von Strebepfeilern getragen.

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Der Chor ist als Umgangsbereich mit Randkapellen gestaltet worden. Im Westteil der Nikolaikirche, das Taufbecken der Nikolaikirche stammt von 1563. Das einem Kelch ähnliche Becken ist achteckig, es ist aus Zinnblech gefertigt.Das Hauptschiff wird von Strebepfeilern getragen.

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Die Barockengel der Nikolaikirche die einst den Altar von St. Nikolai schmückten. Ein Holzbildhauer aus Königsberg namens Döbel hatte sie einst für den 13 Meter hohen Barockaltar geschaffen.

Ein Rundgang durch die Kirche.

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Prächtig restaurierte Grabdenkmale mit ausdrucksstarker Symbolik entfalten im Kirchenraum eine besondere Wirkung. Die neu konzipierte Beleuchtung unterstreicht die strahlende Farbgebung und klaren Formen der mittelalterlichen Architektur.

"Epitaphe und Grabdenkmäler"

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Bild 1: Epitaph der Katharina Rantz, geb. Stuck 1682; Bild 2: Epitaph des Hofküchenmeisters Matthias Krüger 1713; Bild 3: Epitaph des Stadthauptmanns Christian Köppen 1736

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Bild 1: Epitaph des Kaufmanns Joachim Friedrich Falkenberg 1716. Bild 2: Grabmal für Carl Constantin von Schnitter und seine Ehefrau; Bild 3: Epitaph der Anna Marie Westarph, geb. Cramer 1691

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Bild 1: Epitaph des Dr. Georg Schultze 1707 und seines Sohnes Georg-David 1708; Bild 2: Anonymes Grabmal 2. Viertel 18. Jh. Bild 3: Grabmal für Gootfried Sigmund Schütze. 1774 Sandstein.

"Sakristei der Nicolaikirche"

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In der Sakristei der Nicolaikirche, Sakrale Kunstwerke und liturgische Geräte. Die Kunstwerke der Sammlung stammen aus dem gesamten Gebiet der damaligen Provinz Brandenburg.

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Die hier ausgestellten Weihrauchgefäße stammen aus unterschiedlichen Zeiten und lassen eine Entwicklung vom kugeligen, gedrungenen Turibulum zum schlanken, spitz zulaufenden Gefäß erkennen.

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Weihrauchgefäße aus Schönhagen (Prignitz), Wildau (Teltow-Fläming) und Berlin-Wartenberg.

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Bild 1: Kasel mit Christus am Kreuz und verschiedenen Heiligenfiguren 1401/1415. Bild 2 und 3: Taufschale aus der Kirche in Stralau.

"Triumphkreuz und Kanzel"

Das mächtige Triumphkreuz, das am Übergang vom Kirchenschiff zum Chorraum im Bereich der ehemaligen Chorschranke hängt, stammt aus der Berliner Marienkirche. Es entstand im Jahr 1485.

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Bild 3: Die hier ausgestellte Kanzel stammt aus dem Berliner Franziskanerkloster und ist im Jahre 1662 entstanden. Die Kanzel der Nikolaikirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Auch die Kanzel der Franziskanerkirche erlitt starke Kriegsschäden und wurde in den letzten Jahren aus mehreren Hundert Originalfragmenten und nachgeschnitzten Teilen rekonstruiert.

"Die Orgel"

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Die heutige Orgel wurde 1997 von der Orgelbaufirma Jehmlich (Dresden) erbaut. Das Instrument hat 44 Register (Schleifladen) auf drei Manualen und Pedal.

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Die Spieltraktur ist mechanisch, die Registertraktur elektrisch. Koppeln: I/II, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P. Spielhilfen: Tutti, 256-fache Setzeranlage mit Remocard-System, Crescendowalze.

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Zur Orgelempore führt eine Treppe, von der Empore aus einen wunderbaren Blick in die Hallenkirche.

"Grabmal des Kurfürstlichen Rates""

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Grabmal des Kurfürstlichen Rates Johann von Kötteritz +1609 und seiner Gemahlin Caritas +1615.

"Grabmal des Kurfürstlichen Rates"

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Im Treppenbereich die Aufsatzbekrönung des Epitaphs für den Kurfürstlichen Rat Johann von Kötteritz und seine Ehefrau.

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Bild 3: Andreas Schlüter fertigte im Jahre 1700 für die Berliner Nikolaikirche das Grabmal für Daniel Männlich und seine Frau. Daniel Männlich (* 1625; † 21. Mai 1701 in Berlin) war ein Kurfürstlich-Brandenburgischer Hof-Goldschmied und Ältester der Zunft. Bild 1: Rechts vom Hauptportal Epitaphe aus den den verschiedenen Epochen.

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Quellennachweis: WIKIPEDIA