Dresden

Kathedrale Ss. Trinitatis in Dresden

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Die Katholische Hofkirche in Dresden, seit 1980 Kathedrale Sanctissimæ Trinitatis (Kathedrale der heiligsten Dreifaltigkeit), ist Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen sowie eine Stadtpfarrkirche Dresdens. Die Katholische Hofkirche wurde unter Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen durch Gaetano Chiaveri von 1739 bis 1755 im Stil des Barocks errichtet.

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An der Fassade und auf den Balustraden befinden sich 78 Heiligenstatuen, die vom italienischen Bildhauer Lorenzo Mattielli und von den Dresdener Bildhauern Paul und Jakob Mayer gestaltet wurden. Im Einzelnen sind das, in den Nischen neben dem Haupteingang, die vier Evangelisten, links Johannes und Matthäus sowie rechts Markus und Lukas. Oberhalb des Eingangs stehen die Apostel Petrus und Paulus in den Nischen umgeben von den vier christlichen Tugenden Fides (Glaube), Spes (Hoffnung), Caritas (Nächstenliebe) und Iustitia (Gerechtigkeit).

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1897 schuf Gustav Fröhlich die Neobarocke Brücke zwischen der Kathedrale St.Trinitatis und dem Residenzschloss (über diese Brücke waren die beiderseits des Hauptaltars der Kathedrale angeordneten Logen der königlichen Familie vom Residenzschloss erreichbar)

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Wir wollen eine Innenbesichtigung der Kathedrale und finden links neben der Hauptfassade eine offene Tür.

"Der Chorraum"

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Hell erstrahlt das Gebäude von innen. Das Innere gliedert sich in ein Hauptschiff, zwei Seitenschiffe und vier Eckkapellen. Den Hochaltar aus einheimischem Marmor und vergoldeten Bronzeornamenten schufen die Brüder Aglio nach Zeichnungen Chiaveris. Der Augsburger Silberschmied Ignaz Joseph Bauer fertigte 1752 die sechs Silberleuchter und 1756 das Kreuz für den Hochaltar. Das große Bild über dem Altar ist hier leider verdeckt.

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Eine Besonderheit stellt der zweistöckige Prozessionsumgang, der um das Hauptschiff verläuft, dar. Die Figuren des hl. Ambrosius und des hl. Augustinus unter der Orgelempore zu beiden Seiten des Haupteinganges, beide von Balthasar Permoser.

"Die Kanzel"

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Die Kanzel, Ort der Verkündigung der Frohen Botschaft Gottes, ist ein Werk des großen Barockbildhauers Balthasar Permoser.

"Die Seitenaltäre"

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Das Innere der Kirche schlicht. Es fehlen Deckengemälde und farbige Marmorierung. Damit wird jedoch die Bogenarchitektur durch das einflutende Licht hervorgehoben. Drei der im Gegensatz dazu prächtig gestalteten Eckkapellen wurden fast originalgetreu restauriert.

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Bild 1: Friedrich Press schuf dafür die Pieta das Bild der Schmerzensmutter Maria. Bild 2 + 3: Links und rechts vor dem Hauptaltar die kleinen Nebenaltäre mit Marienbild und Engeln. Die Bilder der Seitenaltäre „Josephs Traum“ und „Sieg der christlichen Religion“ stammen von Anton Raphael Mengs.

"Die Silbermann Orgel"

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In der Hofkirche befindet sich eine von Gottfried Silbermann gebaute Orgel. Sie ist das letzte von den ehemals drei Werken des Meisters in Dresden. Die Orgel wurde 1750 begonnen und nach Silbermanns Tod 1753 von seinem Schüler und Mitarbeiter Zacharias Hildebrandt und dessen Sohn Johann Gottfried Hildebrandt fertiggestellt. Das Instrument wurde am 2. Februar 1755 geweiht. Die Orgel umfasst 47 Register auf 3 Manualen und Pedal und hat etwa 3000 Pfeifen.

"Blick in die Sakramentskapelle"

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Die vier Eckkapellen sind die Kreuzkapelle im Westen, die Sakramentskapelle, ausgemalt von Stefano Torelli, im Süden, die Bennokapelle im Osten, in der seit 1998 die Mitra des heiligen Bennos von Meißen auf dem dortigen Altar als Reliquie aufbewahrt und verehrt wird, und die Johann Nepomuk Kapelle im Norden.

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Bilder oben die restaurierte Ausmalung von Torelli (1755).

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Die Sakramentskapelle links vom Altar mit der zwischen 1718 und 1721 von Balthasar Permoser geschaffenen Marmorplastik "Christus an der Geißelsäule"

"Taufbrunnen mit der Statue Johannes des Täufers"

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Von Balthasar Permoser ist auch der Taufbrunnen mit der Statue Johannes des Täufers. 1689 wurde der Salzburger Balthasar Permoser als Hofbildhauer nach Dresden berufen und schuf unter August dem Starken zahlreiche Werke. Seine vielfältige Tätigkeit in Dresden, vor allem für den sächsischen Hof, wurde durch abermalige Reisen nach Italien (1697/98 und 1725), Salzburg, Wien und Berlin unterbrochen.

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Bild 1: die Schnitzereien der Beichtstühle stammen von Johann Joseph Hackl. Bild 3: Johannes Nepomuk die Bergung des Leichnamms aus der Moldau (Karl Palko 1754)

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Quellennachweis: Wikipedia

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