Die Johanniskirche Hagen am Markt, Hagen (Westfalen) ist eine dreischiffige Hallenkirche in schlichtem Barock.
Die Johanniskirche ist das älteste Gotteshaus in Hagen.
Der romanische Turm wurde 1903-04 durch eine neue Schaufassade mit spitzhelmbekröntem Turm und Taufkapelle ersetzt.
Der spitze Turmhelm wurde im Jahr 1980 wieder aufgesetzt.
Ein visueller Rundgang durch die Kirche.
"Chor"
Die barocke Innenausstattung, Orgel, und der Kanzelaltar wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört,
die heutige Struktur der Einrichtung schuf der Bielefelder Kirchenkünstler Prof. Arnold Rickert bis 1951 in traditionellen Formen.
Der Entwurf vom großen Chorfenster stammt von Paul Thol aus Gelsenkirchen, ein Künstler,
der in der Nachkriegszeit an der Ausstattung vieler historischer Kirchen im südlichen Westfalen mitgewirkt hat.
"Kanzel"
Die barocke Einrichtung aus dem 15. Jh., Orgel, und der Kanzelaltar wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört,
die heutigen Schmuckstücke schuf der Bielefelder Kirchenkünstler Prof. Arnold Rickert bis 1951 in traditionellen Formen.
"Fenster"
Bild 1: Fenster im Chor: Ornament aus den Symbolen des Abendmahls: Ähren und Trauben. Engel mit Brot und Kelch. Paul Thol, ca. 1951, Antikglas/Blei/Schwarzlot
"Orgel-Empore"
Auf der Empore die große Orgel von Paul Ott aus Göttingen von 1958.
Spielschrank mit Registerzügen in je vier beidseitigen Säulen neben den Manualen.
Verwendung vieler Kupferpfeifen. Brustwerk unter Hauptwerk, nachträglich mit Schweller versehen. Pedal im rechten Winkel zu Hauptwerk, Brustwerk und Rückpositiv.
Chromatische Ladenanordnung in allen Teilwerken.
Angebote: Möglichkeit zum Entzünden von Kerzen, gestalteter Bereich für Meditation, Gebet und Stille,
ein "offenes Buch" für Gedanken, Eintragungen, Gebete, Gesangbuch, AnsprechpartnerInnen der Offenen Kirche,
Wiedereintrittsstelle des Kirchenkreises Hagen (jeden Mi 16.00 bis 18.00 Uhr, jeden Sa. 11.00 bis 13.00 Uhr)