Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands, der Kölner Dom. Am Tag der Graf Gottfried "IV" Gedächnisfeier am 29.09.2017.
Hier ein besonderes Highlight eine Führung über die Dächer des Kölner Domes.
Es geht erst zu einer der großen Türen auf der Nordseite des Kölner Doms.
Mit dem Bauaufzug an der Nordfassade, unsere Gruppe mit 17 Personen und dem Domführer,
geht es ruckelig in die Höhe. Nach 20 meter steigen wir im Bereich des Triforiums aus dem Aufzug und sind in der nördlichen Dachkammer.
Von der Dachkammer geht es in einem schmalen Laufgang. Er führt in 20 Meter Höhe einmal um den ganzen Innenraum der Kathedrale.
unter und auf den Dächern des Doms.
Im engen Gang neben uns das Fenster (von Wilhelm Teuwen, 1968) im Triforium der Nordquerhausfassade, wir befinden uns direkt über dem Altarraum.
Blick vom Triforium in den Chor, aus dieser Perspektive, auf halber Höhe des Doms, wirkt die Kirche noch imposanter, größer, weitläufiger.
Bild 1: Blick auf die Querhausorgel sie befindet sich auf einer Betonempore in verhältnismäßig geringer Höhe im östlichen Seitenschiff des Nordquerhauses.
In den schmalen äußeren Gängen des Doms geht es immer wieder durch kleine Holztüren
und dann tritt man ins Freie, hier in 20 Meter Höhe, bei strahlendem Sonnenschein,
der Blick auf den Bahnhofsvorplatz und die Kirche Sankt Mariä Himmelfahrt.
Der schmale Aussengang, nur 60 cm breit an der Nordfassade, hier ein Fotostop an der angegrünten Brüstung.
Wahnsinnig viel gib es hier zu schauen, der Dom, den Bahnhof und das Gewimmel der Passanten auf dem Platz vorm Dom.
Hier befinden wir uns zwischen den unendlich vielen Fialen, stehen direkt vor den riesigen Fenstern und können ins Strebewerk blicken.
Achtung! Vorsicht geboten wir bewegen uns in der schmalen Regenrinne fort, hier sind wir aussen am Fenster (von Michael Welter, 1866 - 1873) des nördlichen Querschiff.
Unter uns nur noch Türmchen, Rosetten, Wasserspeier, Ein- und Ausblicke die man nur von dieser schmalen Brüstung aus geniessen kann.
Dann geht es wieder übers Baugerüst zum Bauaufzug hinein in den wackeligen Metallkäfig.
Ruckelnd setzt sich die Kabine in Bewegung und in wenigen Sekunden sind wir noch einmal sechzig Meter höher.
In 80 metern Höhe, hier endet der Lastenaufzug, wir steigen aus und gehen in schwindelnder Höhe über die lange Gerüstbrücke,
angekommen im großen Dachstuhl des Doms.
Die Speicher unter dem Dach des Doms, über dem Chor sowie dem Lang- und Querhaus,
die rot gestrichene Dachkonstruktion ist aus Stahl gefertigt
und stammt aus der Zeit der Fertigstellung des des Doms im19. Jahrhundert.
Hier das Gewölbe der Vierung, die Kreuzung zwischen Haupt- und Querschiff. Auf mächtigen Stahlsäulen ruht der Vierungsturm.
Hier das Gewölbe des Querschiffs, die Kreuzgewölbe sehen von oben einfach gewaltig aus. Die Stützbalken sind gekrönt mit Steinmetzarbeiten.
Über Stahltreppen geht weiter eine Etage höher unterhalb des Vierungsturm.
Über eine schmale Gusseiserne Wendeltreppe geht es hoch in den Vierungsturm, zum trigonometrischen Punkt des Kölner Dom.
Hier im Dachreiter über der Vierung hängen drei weitere Glocken:
Die kleine Mettglocke von 1719 und die beiden ältesten Glocken des Domes:
Die Angelusglocke und die Wandlungsglocke, beide aus dem 14. Jahrhundert.
Der Vierungsturm ist heller als die anderen beiden Türme vom Kölner Dom. Der Dachreiter des Vierungsturm mit Sternspitze erreicht eine Höhe von 109 Meter.
Auf der Plattform des Vierungsturm, genossen wir bei Sonnenschein, den spektakulären Ausblick über Köln.
Bild 1: Sicht über die Hohenzollernbrücke nach Osten. Bild 2: Das Panorama des Rheinufers zwischen Hohenzollernbrücke und Zoobrücke und St. Kunibert.
Nach der Besichtigung des Vierungsturm endete unsere Führung und wir fahren mit dem Bauaufzug wieder ganz nach unten. Also Köln ist immer einen Besuch wert.