Sankt Mariä Himmelfahrt die katholische Pfarrkirche war nach dem Dom für lange Zeit die größte Kirche
Kölns und ist eines der wenigen noch vorhandenen architektonischen Zeugnisse des Barocks in der Stadt.
Ein visueller Rundgang durch Sankt Mariä Himmelfahrt.
St. Mariä Himmelfahrt ist eine dreischiffige siebenjochige Basilika mit Emporen, schmalem Querschiff mit fünfseitigen Nebenchören,
die die ganze Länge der Querschiffarme umfassen, und dreijochigem Hauptchor in Mittelschiffbreite, der mit drei Seiten eines Sechsecks schließt.
Bild 1: Das Mittelschiff ist mit einem Netzgewölbe versehen, welches einheitlich bis zum Ansatz des Chores durchgeführt wird.
Bild 3: Der Hochaltar wurde 1628 von Kurfürst Ferdinand von Bayern gestiftet und in der Kölner Kollegwerkstatt unter Leitung von Valentin Boltz ausgeführt.
Der Raum ist der mittelalterlichen Baukunst verpflichtet; Lichtführung und Ausstattung prägen jedoch sein Erscheinungsbild frühbarock um.
Je sechs durch Spitzbogen verbundene Rundpfeiler toskanischer Ordnung gliedern das Mittelschiff gegen die basilikalen Seitenschiffe ab.
Die Emporen an den drei Seiten des Mittelschiffs sind auf spitzbogigen Arkaden zwischen den massiven Rundbogenpfeilern in die Seitenschiffe eingehängt.
Die Ausstattung stammt aus dem zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts und wurde vom Bildhauer Jeremias Geisselbrunn konzipiert,
dessen Werk für die barocke Plastik in Köln und Umgebung von großer Bedeutung ist.
Die Altäre der Nebenchöre entsprechen einander. Sie wurden von Valentin Boltz und seiner Werkstatt geschnitzt.