Meschede

Pfarrkirche St. Walburga

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Das Stift Meschede in Meschede im Sauerland wurde in karolingischer Zeit als Damenstift gegründet. Im 14. Jahrhundert wurde es in einen Konvent männlicher Kanoniker umgewandelt. In dieser Form bestand es bis zur Säkularisation 1803/05. Auf den Grundmauern eines vorromanischen Baus steht die ehemalige Stiftskirche St. Walburga. Sie ist seit 1787 Pfarrkirche.

Video oben: Ein visueller Rundgang durch die Kirche.

"Chor"

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Im 12. Jahrhundert entstand die jetzige Apsis mit der erhöhten Choranlage. 1663/64 erfolgte eine grundlegende Umwandlung des Gotteshauses von einer karolingischen Kreuzbasilika in einen nachgotischen, barocken Kirchenraum.

"Seitenaltäre - Strahlenmadonna"

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"Heilige"

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Bild 1: Marienstatue. Bild 2: Pietà Gnadenbild der „Schmerzhaften Muttergottes“. Bild 3: Hl. Aloisius.

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Bild 1: Hl. Agatha. Bild 2: Hl. Joseph. Bild 3: Hl. Elisabeth.

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Aus dem Jahr 1664 stammen die Sandsteinfiguren des Mescheder Bildhauers Johannes Meyer. Diese befanden sich ursprünglich am Äußeren der Kirche, 1981 wurden sie aber innen angebracht, um sie vor der Witterung zu schützen.

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Bild 1: Hl. Viktor. Bild 2: Hl. Petrus. Bild 3: Hl. Gereon.

"Taufstein"

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Das bronzene Taufbecken

"Emhildiskapelle"

Meschede Pfarrkirche St. Walburga

Fensterwand in der Emhildiskapelle, Freie Komposition. Wilhelm Buschulte, 1963

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Im Jahre 1965 wurde die Emhildiskapelle angebaut.

"Fenster im Seitenschiff"

Wilhelm Rengshausen, 1953. Ornamentale Umrahmung Nikolaus Bette, 2004.

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Die sieben Sakramente:

Bild 1: Altarsakrament.

Bild 2: Firmung.

Bild 3: Taufe.

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Bild 1: Lamm Gottes auf dem Buch mit sieben Siegeln als Symbol für Christus, Stifter der sieben Sakramente.

Bild 2: St. Walburga von Eichstätt.

Die sieben Sakramente:

Bild 3: Ehe.

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Die sieben Sakramente:

Bild 1: Priesterweihe..

Bild 2: Krankensalbung.

Bild 3: Buße.

"Orgel"

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Die heutige Orgel wurde 1982 von der Orgelbaufirma Siegfried Sauer erbaut. Das Schleifladen-Instrument hat 43 Register auf drei Manualen und Pedal. Vom 3. Manual aus ist die Chororgel anspielbar. Die Trakturen sind mechanisch, die Registertrakturen sind elektrisch.

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In der St. Walburga-Kirche befinden sich zwei Orgeln: eine Chororgel zur Beschallung der Emhildiskapelle. Beide Instrumente können auch von einem einzigen Spieltisch bedient werden.

„Kreuzwegstationen“

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Unter der Orgelempore die Kreuzwegstationen

Meschede St. Walburga, Kreuzweg 1. Station: Jesus wird zum Tode verurteilt Meschede St. Walburga, Kreuzweg 2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern Meschede St. Walburga, Kreuzweg 3. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz Meschede St. Walburga, Kreuzweg 4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter Meschede St. Walburga, Kreuzweg 5. Station: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen Meschede St. Walburga, Kreuzweg 6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch Meschede St. Walburga, Kreuzweg 7. Station: Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz Meschede St. Walburga, Kreuzweg 8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen Meschede St. Walburga, Kreuzweg 9. Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz Meschede St. Walburga, Kreuzweg 10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt Meschede St. Walburga, Kreuzweg 11. Station: Jesus wird an das Kreuz genagelt Meschede St. Walburga, Kreuzweg 12. Station: Jesus stirbt am Kreuz Meschede St. Walburga, Kreuzweg 13. Station: 
			Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt Meschede St. Walburga, Kreuzweg 14. Station: 
			Der heilige Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt

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Quellennachweis:

Forschungsstelle Glasmalerei

Klosterlandschaft Westfalen

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Sankt Walburga

karolingische Ringkrypta