Dülken

Sankt Cornelius

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St. Cornelius ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Dülken, einem Stadtteil von Viersen im Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen. Die St .Cornelius-Kirche ist ein Backsteinbau mit neugotischen Stilelementen. Der Grundriss ist gegliedert durch ein Langhaus zu fünf Jochen und einem nicht ausladenden Querhaus mit je einem Chorjoch in Breite der drei Mittelschiffe und einem geraden Abschluss.

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Der hohe Westturm besitzt ein hohes Eingangsgewölbe und Nebenkapellen. Er geht über drei Geschosse, außen erkennbar durch je drei Spitzbogenblenden bzw. Schallarkaden auf jeder Seite, und findet seinen Abschluss in einem geschieferten Helm.

Über dem Westportal des Turmes ist ein Tyrnpanonrelief gearbeitet, das Jesus im Kreise seiner Jünger dargestellt. Rechts und links, separat auf Konsolen stehend, sind der Heilige Petrus und der Heilige Cornelius gearbeitet.

Viersen, Dülken, St. Cornelius

Aus Platzgründen konnte der Hauptchor nicht länger ausgebildet werden als die Seitenchöre.

"Chor"

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Bild 1: Kruzifix

Bild 2: Im hinteren Chorbereich, Sankt Antonius und Sankt Jakobus aus dem 15 Jhd.

Bild 3: Der Zelebrationsaltar ist ein Werk des Aachener Künstlers Klaus Iserlohe aus dem Jahr 1986.

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Bild 1: Sankt Antonius.

Bild 2: Chorfenster, Christi Himmelfahrt. Gustav Fünders, 1955.

Bild 3: Sankt Jakobus.

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Bild 1+3: Chorgestühl (Ende 16. Jahrjundert) Das Chorgestühl besteht aus zweimal fünf Sitzen. Die Knäufe sind abwechselnd als Akanthusblätter und als Köpfe ausgebildet. Die vorderen Abschlusswände sind neugotisch.

Bild 2: Blick vom Altar ins Kirchenschiff.

"Kanzel"

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Die Kanzel aus Eiche zeigt auf den vier Polygonseiten in beinahe vollplastischen Reliefen folgende Szenen:

- Moses Ich bin der Herr, Dein Gott (II Moses 20 Vers 7)

- Segnender Christus Seid vollkommen wie Euer Vater (Mathäus 5 Vers 48)

- Petrus Tuet Buße zur Vergebung der Sünden (Apostel 6/2 Vers 38)

- Heiliger Papst Du bist Petrus (Mathäus 10 Vers 18)

"Matthias-Altar"

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Bild 1: Das Sakramentshäuschen aus Sandstein, Höhe: 1,80 m, Breite: 87 cm, ist als Fragment erhalten. Es handelt sich dabei um die Rahmung des mittleren Türchens, hinter dem sich ein Relief (um 1480/1500) verbirgt. Das Relief, Höhe: 19 cm, Breite: 53 cm, zeigt eine lebhaftbewegte, bäuerlich schwerfällige Szene des Abendmahls mit Christus, Johannes und fünf Aposteln.

Bild 2: Im südlichen Seitenschiff steht der aus dem 19. Jahrhundert datierte, dem 12. Apostel gewidmete Matthias-Altar. Im Altaraufbau befindet sich eine Reliquienmonstranz mit einer Knochen-Reliquie des hl. Matthias.

Bild 3: Hl. Kaiser Heinrich II

"Pietà-Kapelle"

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Bild 1: Fenster, Passion.

Bild 2: In der Pietà-Kapelle am Ende des südlichen Seitenschiffs steht eine von Wilhelm Achtermann im 19. Jahrhundert geschaffene Pietà, die die einzige erhaltene Marmorkopie der am 22. August 1851 eingesegneten und im Zweiten Weltkrieg zerstörten Originalskulptur im St.-Paulus-Dom (Münster) ist.

Bild 3: Der Altaraufbau vor der Pietà besteht aus einem Reliquienhäuschen mit einer Reliquienmonstranz.

"Marien-Kapelle"

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Bild 1: Marien-Kapelle.

Bild 2: Fenster in der Kapelle, Freie Komposition mit Harfe. Die Bundeslade. Freie Komposition mit Kelch.

Bild 3: Hier lädt die bekannte Marien Ikone der Immer-währenden-Hilfe zum Beten ein.

"Heilige"

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Bild 3: Die Mutter Anna als würdige Matrone, in der linken Hand ein Buch haltend, belehrt das Kind Maria.

"Fenster Hubert Schaffmeister, 1957"

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Bild 1: Fenster in der Kapelle, Die Bundeslade.

Bild 2: Fenster im Querschiff, ICH BIN DAS WORT / DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN“ (Inschrift).

Bild 3: Fenster im Seitenschiff, Passion.

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Bild 1: Fenster in der linken Chorapsis, Kreuzabnahme. Joh 19,38-40.

Bild 2: Fenster im Querschiff, Paradiesgarten Eden (Gen 2,8ff).

Bild 3: Fenster in der rechten Chorapsis, Kirche. Tim 1,15. Unten Bischof Ulrich (mit Fisch) und Papst Cornelius (mit Horn), oben Darstellung der Kirche als gekrönte Frau mit Kelch und Kreuz unter dem Baldachin-Symbol.

"Orgel"

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Die Orgel schuf die Orgelbauwerkstatt Gebrüder Stockmann aus Werl im Jahr 1963. Das Instrument hat 66 Register, auf vier Manuale und Pedal verteilt. Es wurde von 2021 bis 2022 durch die Firma Freiburger Orgelbau Hartwig und Tilmann Späth generalsaniert. Die Spiel- und Registertraktur ist elektrisch.

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Quellennachweis:

WIKIPEDIA

Forschungsstelle Glasmalerei

Stadt Viersen

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